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ÜBERSICHT 2

NOTIZEN Screenshots aus: Creating the world of Harry Potter. Part 3: Creatures. https://www.youtube.com/watch? v=I8Qb8GjYDno ZENTRALE FRAGEN IM CREATURE DESIGN DEPARTMENT 3

1 2 3 Wächter des Waldes - das waren Sie, die Magnetwesen, die aus Ferrox gigantischer Kraft entstanden waren. Ihre Präsenz war immer spürbar, auch wenn man sie im Wald kaum zu Gesicht bekam. Die Forscher, die schließlich zu Harmona zurückgekehrt waren, versuchten es jedoch hartnäckig. Und in ihren Aufzeichnungen fanden sich seltsame Begegnungen mit den Wesen: Zuerst noch als Waldtiere mit leuchtenden Augen oder metallischen Panzern erkennbar, wurden sie immer mehr zu – ja - wahrlich hochintelligenten Wesen. Ihr Äußeres wurde dabei gleichzeitig unnatürlicher und irgendwie … menschlicher. Doch sprechen hörte man die Wächter nie. Vielmehr schienen sie auf anderem Wege zu kommunizieren – vielleicht auch durch die Magnetfelder? So gab es vor allem nachts Sichtungen von Wesen, deren Augen immer wieder leuchtend hell aufblitzten: Und zwar immer dann, wenn für die Forscher ein Magnetfeld messbar war. „Magnetseher“ – so tauften die Forscher sie. Bei den immer wechselnden, schwachen Magnetfeldern des Waldes schien es im Dunkeln fast, als beobachte man ein verschlüsseltes Morsealphabet aus Lichtblitzen. Noch größeren Verdacht, dass sie so kommunizierten, hegten die Forscher bei den „Feldrufern“. Diese Wesen gaben, nur, wenn ein Magnetfeld stark genug war, Laute von sich. Doch für eine Sprache schienen diese Klänge zu zufällig. Muster suchten die Forscher vergebens – und doch ließ sie das Gefühl nicht los, dass sich die Feldrufer über viel mehr austauschten, als sie selbst über den Wald in Worte fassen konnten. Lies dir den Text des Hörspiels nochmal in Ruhe durch. Markiere die Teile des Textes, die die Magnetwesen im Allgemeinen beschreiben Markiere die Teile des Textes, die insbesondere den Feldflügler oder den Feldrufer beschreiben. Sie wirkten seltsam vertraut und zugleich falsch, fast menschlich, aber mit metallischen Schuppen, Eisenkristallen auf der Haut oder verdrehten, vernetzten Strukturen, die ihre Gliedmaßen bildeten - wie Stromnetze oder Spulen. Die „Feldflügler“ setzten sogar auf die schwachen, wechselnden Magnetfelder, um einige ihrer Gliedmaßen zu bewegen. Statt aus eigener Kraft ließen sie die Felder ihre Flügel bewegen. Woher sie wussten, welchen Weg sie so durch den Wald nehmen würden, war den Forschern ein Rätsel – hatten sie doch mit Teslametern riesige Karten ausgelegt – nur um festzustellen, dass sich die Magnetfelder immer wieder neu anordneten und änderten. Doch anders als die Forscher fanden die Feldflügler sich zurecht und ließen sich von den magnetischen Kräften tragen. Am zufriedensten waren die Forscher noch mit ihrem Wissen über die „Magnethäuter“, die ihnen fast selbst wie ein Messgerät schienen – ihre gleißende Haut oder ihr leuchtendes Gefieder flackerte nämlich immer nur dann, wenn sich die Magnetfelder, die durch ihre Finger glitten, änderten. Mit den Jahren wurden die Aufzeichnungen der Forscher irgendwann zu alten Geschichten. Nicht, weil sie falsch waren, sondern weil sie nur einen Teil erzählten. Sie hatten gemessen und beobachtet. Und vieles davon war richtig. Doch dort, wo sie begonnen hatten, die Kräfte des Waldes zu bündeln, zu lenken - war das Gleichgewicht gekippt. Wer heute den Wald betritt, weiß das. Und geht leiser. AUSZUG AUS DEM HÖRSPIEL

4 Hier kannst du eine erste spontane Skizze für dein Magnetwesen machen. Vielleicht fällt dir gerade auch noch kein ganzes Wesen ein, aber einzelne Körperteile oder Eigenschaften. Notiere und skizziere, was dir einfällt. 5

ARBEITEN MIT TON WERKZEUGE FÜR DIE ARBEIT MIT TON WERKZEUGE FÜR DAS MODELLIEREN MIT TON Das Basismaterialfür deine KreaturwirdTon sein. Um das Material kennenzulernen und Techniken zu erproben, findest du im folgenden verschiedene Aufgaben.

EINE FORM AUS TON ERSTELLEN 5 Erstelle mit jeder Technik einen hohlen Zylinder. Verwende dabei immer denselben Tonklumpen erneut. Notiere hier, was dir an den unterschiedlichen Techniken gut oder nicht so gut gefällt. Du kannst dir auch schon Gedanken dazu notieren, für welche Körperteile deines Magnetwesens du welche Technik einsetzen würdest.

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SAMMLE DEINE FUNDSTÜCKE GERN AUF DEINEM TABLET 12

PLATZ FÜR GEDANKEN 13 ZU DEN BEGRIFFEN

6 Tausche dich mit einem Partner / einer Partnerin über deine gefundenen Kreaturen aus und notiere deine Gedanken hier: •Habt ihr ähnliche Kreaturen gefunden? •Welche Kreaturen gefallen euch besonders gut? •Habt ihr Ideen, welche Aspekte der Kreaturen, die ihr gefunden habt, vielleicht gut zu eurer eigenen Kreatur - dem Feldflügler oder dem Feldrufer - passen könnten? 14

MASSSTAB Deine Figur wird aufrecht stehend circa so hoch sein wie ein DinA4-Blatt. 15

7 ERSTER ENTWURF AUS TON 8 Stelle deine Skizze und das geformte erste Körperteil von deinem Wesen einem Partner / einer Partnerin vor: Was ist dir schon gut gelungen? Wo hast du noch Schwierigkeiten? Überlegt gemeinsam, wie du weiter vorgehen kannst. Notiere hier die Ideen. Jetzt wird es dreidimensional! Wähle ein Körperteil deines Wesens aus deiner Skizze, das du in einem ersten Versuch aus Ton formen möchtest. Das kann z.B. ein Schädel, eine Klaue oder Hörner sein. Nutze dafür eine der drei Techniken: Wulsttechnik, Aushöltechnik oder Plattentechnik. 16

TON IST LANGWEILIG?! - MATERIALTESTS Forme aus Ton eine Platte und experimentiere mit den Materialien auf dieser Platte. Untersuche z.B.: Überlege, welche Materialien du für dein Wesen nutzen möchtest. Notiere deine Überlegungen hier. Das sind nur Ideen. Probier dich mit den Materialien aus und sieh, was dir gefällt. Vielleicht fallen dir auch noch eigene Materialien ein, die du zusätzlich ausprobieren willst. Vielleicht willst du Materialien kombinieren - alles möglich! Dukannst den Ton mitganzunterschiedlichenMaterialienkombinieren,umdeinMagnetwesen zum Lebenzu erwecken. •Hier sind einige Materialvorschläge. 17 • • • •

9 Lies den ersten Teil des Hörspiels auf der nächsten Seite nun nochmal in Ruhe durch. Achte dabei besonders auf die beiden folgenden Fragen und markiere im Text: Was wird im Text über Magnetfelder gesagt? Was wird über Strom gesagt? 10Diskutiert nun gemeinsam folgende Frage und notiert eure Ideen oder Fragen, die sich jetzt ergeben. „ Was erscheint euch in der Story physikalisch plausibel? Was ist eurer Meinung nach eindeutig Magie? “ 18 • •

AUSCHNITT AUS DEM HÖRSPIEL Der Wald von Strato war ein Ort, der aussah, als wäre er aus einem Traum geschnitten. Die Bäume wuchsen hoch und schlank, und ihre Äste verdrehten sich spiralförmig wie tanzende Linien, die den Himmel suchten. Das Moos leuchtete sanft in Grün und Blau, Lichtfunken tanzten über den Bach und auch die Tiere verhielten sich irgendwie anders hier. Rehe liefen immer wieder denselben Pfad, als wüssten sie von unsichtbaren Linien, die ihnen den Weg wiesen. Vögel flogen in so gleichmäßigen Mustern, dass es schien, als folgten sie einem verborgenen Plan. Der Wald war nicht nur lebendig, sondern irgendwie noch mehr – aber niemand verstand genau, warum. Dieser Ort zog Neugierige an, Verträumte und Dichter - und eines Tages auch die Forscher. Sie kamen mit glänzenden Geräten, mit Bohrern und Messnadeln, mit Notizbüchern und funkelnder Neugier in den Augen. Eine von ihnen, die junge Wissenschaftlerin Mara, untersuchte als erstes den Boden mit einem Messgerät. Mara: „ Das habe ich ja noch nie gesehen! Jarin, schau mal, hier fließt Strom im Boden… “ Sie lief zu einem Punkt etwas weiter rechts Mara: „ Da, schon wieder! Aber… diesmal fließt er in die andere Richtung “ Sie lief weiter Mara: „ Hm, hier nicht…ahh, aber hier wieder. Nur ganz schwach. Es sind fast nicht messbare Ströme...aber… wenn wir die Ströme bündeln könnten, anzapfen könnten…könnten wir eine Art natürliches Kraftwerk bauen - nur mit dem, was der Wald uns gibt .“ Jarin: „ Ich messe hier ein leichtes Magnetfeld – wenn wir den Strom unterbrechen, könnten wir alles durcheinanderbringen.“ Mara: „ Nur ein Versuch! Wir legen Kabel. Keine großen Eingriffe, nur Leitungen. “ Und tatsächlich, sie konnten den Strom aus der Erde nutzen und ihre Geräte des Forschungslabors, das sie provisorisch im Wald aufgebaut hatten, betreiben. Jarin: „ Es funktioniert wirklich! Wahnsinn – Mara, weißt du, was wir da entdeckt haben?“ Mara: „ Ja! Und, überleg mal, wenn wir mehr Leitungen im Wald legen und sie hier in der Mitte des Waldes zusammenführen, könnten wir die gebündelte Energie von dort nach Strato City leiten. Die erste Stadt mit Waldstrom – und wir haben es möglich gemacht! “ Jarin: „ Aber wie willst du die ganzen Kabel zusammenführen?“ 19 Mara: „ Da, schau! Um den Felsen können wir die Kabel aufwickeln. Und oben können wir dann direkt die Hochspannungsleitung anknüpfen!“ Jarin: „ Du hast Recht, das könnte gehen. Mir ist nur irgendwie nicht ganz wohl dabei – erinnere dich an das Magnetfeld, dass ich gemessen habe – irgendwas an diesem Wald ist anders Mara – ich spüre es. Die Stromflüsse im Boden kommen ja nicht von allein – nicht, dass wir das Ökosystem stören…oder sonst irgendwas…“ Mara: „ Sonst irgendwas? Du siehst Gespenster, Jarin! Das Magnetfeld war so klein, das war bestimmt nur ein Messfehler. Erzähl mir hier nichts von irgendeiner höheren Macht – ich dachte du bist Wissenschaftler! Jarin: „ Ich bin Wissenschaftler!“ Und so legten Sie Leitungen quer durch den Wald, zu allen Stromvorkommen im Boden, führten Sie zur zentralen Lichtung und wickelten die Kabel rund um den Felsen. Was sie allerdings nicht ahnten: Mit den vielen gewundenen Leitungen rund um den Felsen, hatten sie unbeabsichtigt eine gewaltige Spule geschaffen. Und es gab noch etwas, was sie nicht gemessen hatten: Das Eisen im Boden des Waldes, im Gestein des Felsens – es war alt, reich und dicht. Schließlich war es soweit: Der erste Funktionstest der Anlage stand an. Mara und Jarin, hinter Ihnen ihr Team, würden heute zum ersten Mal die Kabel vollständig miteinander verbinden. Aufregung lag in der Luft, ob sich all Ihre Arbeit gelohnt hatte. Mara betätigte den Schalter zum Zusammenschalten aller Leitungen. Jarin: „ Das sieht gut aus. Das System fährt wie geplant hoch! Mit der Energie werden wir bald wirklich die Stadt versorgen können !“ * * * Alarm * * * Mara: „ Was ist das?“ Jarin: „ Es wird hier nichts angezeigt! …Mara, der Alarm kommt von meinem Teslameter! Das Magnetfeld, es ist gewachsen…aber…der Wert ist unmöglich!“ Der Strom, der jetzt durch die Spule floss, erzeugte ein gewaltiges, noch durch das Eisen des Felsens verstärktes Magnetfeld. Jarin starrte noch ungläubig auf sein Messgerät, als im Gestein plötzlich ein leuchtendes, glühendes Zentrum entstand. Die Luft begann zu flirren. Und dann – wurde etwas geboren.

GIBT ES EIN MAGNETFELD UM EIN STROMKABEL? 12Was beobachtest du, wenn du die Kabel anders herum an das Netzgerät anschließt? Notiere deine Beobachtung. 20 11Was beobachtest du am Kompass, wenn mehr Strom durch die Spule fließt? Notiere deine Beobachtung.

14Zurück zu unserem Versuch: Stelle nun die Stromstärke I so ein, dass der Kompass deutlich ausschlägt. Was passiert mit der Kompassnadel, wenn du den Kompass an andere Stellen neben die Kabel im Stromkreis stellst? Notiere deine Beobachtung. 21 13Fülle den folgenden Lückentext mit deinen Erkenntnissen aus: Um ein Kabel entsteht ein Magnetfeld, wenn es mit durchflossen wird. Je größer der , desto stärker das . Die Richtung des Magnetfelds hängt von der ab, in die der Strom . Jarin könnte also rund um die „ Stromflüsse “ im Boden messen. Das ist Magie.

15Jetzt fließt der Strom I in die andere Richtung. Nutze die Rechte-Hand-Regel, um das Magnetfeld B einzuzeichnen. 22

16Nutze die Rechte-Hand-Regel, um die Richtung des Magnetfelds rund um Strom einzuzeichnen, der in der Abbildung auf dich zu fließt oder von dir weg fließt. 23

WIE IST DAS MIT MAGNETFELDERN UND SPULEN? Mara und Jarin wickeln die Kabel nun zu einer großen Spule auf. Eine Spule ist nichts anderes als ein Kabel, das in Schlaufen aufgewickelt wird. Betrachten wir so eine Schlaufe einzeln, d.h. einen Stromkreis mit einer Stromquelle und einem zur Schlaufe gelegten Kabel, spricht man von einer Leiterschleife. MAGNETFELD EINER LEITERSCHLEIFE 17Wir wollen nun überlegen, was das legen des Kabels zu einer Leiterschleife mit dem Magnetfeld macht. •Zeichne als erstes die Richtung des Stroms I im Kabel ein, und zwar an den drei markierten Stellen •Nutze die Rechte-Hand-Regel, um die Richtung des Magnetfeldes B an allen drei Stellen zu bestimmen. Zeichne es ebenfalls ein. 24

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DAS WOLLEN WIR TESTEN 18Platziere den beschrifteten Magneten in der Mitte der Leiterschleife auf dem Plexiglas. Drehe langsam die Stromstärke am Netzteil hoch. Was passiert mit dem Magneten? Notiere deine Beobachtung. 26

21 Teste deine Vermutung am Versuchaufbau. 20Was passiert in dem Versuch mit dem mittig hingelegten Neodym-Magneten, wenn du die Stromkabel andersherum an das Netzgerät anschließt und dann die Stromstärke hochdrehst? Notiere deine Vermutung. 19Nutze die schematische Zeichnung des Magnetfelds eines Stabmagneten und erkläre, warum sich der Neodymmagnet beim Einschalten des Stromflusses so in der Leiterschleife ausrichtet, wie du beobachtet hast. 27

MAGNETFELD EINER SPULE Zurück zur Spule: Diese besteht aus mehreren Leiterschleifen hintereinander. 28

Wichtig für die Versuchsdurchführung: •In diesem Versuch verwenden wir in der Spule einen Eisenkern. Achtet darauf, dass der Eisenkern immer in der Spule bleibt! Warum wir den Eisenkern verwenden, schauen wir uns später an. •Achtet darauf, dass ihr immer nur EINE Größe testet und nicht mehrere Größen gleichzeitig. Euer Plan: 29 22Überlegt gemeinsam, welche Größen Einfluss auf die Stärke des Magnetfelds einer Spule haben könnten. Wählt mindestens drei mögliche Einflussgrößen aus, die ihr hier im Versuch testen könnt. Plant einen Versuch zum Testen der einzelnen Größen, führt ihn durch und notiert auf der nächsten Seite eure Messwerte.

Je mehr... Je mehr... Je mehr... Eure Messwerte Eure Ergebnisse 23Formuliert eure Ergebnisse als je...desto... Satz 30 • • •

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mit ohne Eisenkern Eisenkern aus der Spule Die Frage stellt sich auch mit Blick auf das Hörspiel. Das Gestein des Felsens, um den Mara und Jarin die Spule wickeln, enthält Eisen. Anzahl Büroklammern ungenutzter Eisenkern 24Vergleiche jetzt einmal konkret, wie viele Büroklammern eine stromdurchflossene Spule mit und ohne Eisenkern anziehen kann. Im Experiment haben wir einen Eisenkern verwendet. Das berücksichtigen wir auch in der Formel, denn er hat große Auswirkungen auf die Stärke des Magnetfelds. 26Und warum verstärkt Eisen das Magnetfeld? Um das herauszufinden, nimm als erstes den Eisenkern vorsichtig aus der Spule und teste: Zieht er noch immer Büroklammern an? Nimm einen unbenutzten Eisenkern aus der Box und teste, ob dieser Büroklammern anzieht. Notiere deine Ergebnisse 25Fülle den unterstehenden Lückentext mit deinen Ergebnissen aus dem Experiment aus. Ein Eisenkern in einer Spule ihr Magnetfeld. Jarin und Mara haben also durch das Aufwickeln der Kabel um den Felsen mit eisenhaltigem Gestein das erzeugte Magnetfeld zusätzlich stark . 32 • • • WAS BEWIRKT DER EISENKERN?

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In der „ Sage vom Magnetwald von Strato “ ist das Magnetfeld der versehentlich gebauten Spule so stark, dass es Messinstrumente durch die Luft bewegen kann. Nehmen wir mal an, ein Messinstrument wiegt 10 kg. Wie viel stärker müsste das Magnetfeld der versehentlich gebauten Spule in der Sage sein als das der Spule, die hier im Versuch die meisten Büroklammern angezogen hat? Gib eine begründete Schätzung ab. Tipp: Nutze das Gewicht einer Büroklammer (ca. 2g) 27Fülle den folgenden Satz mit deinem Ergebnis aus: Das Magnetfeld der Spule in der Sage müsste mal stärker sein. Tatsächlich gibt es z.B. auf Schrottplätzen Magnete, die bis zu mehrere 1000 kg anheben können. Das ist also Magie. 34

WIE KÖNNEN WIR DAS NUTZEN? Wesen Zitat aus dem Hörspiel Feldflügler Die „Feldflügler“ setzten sogar auf die schwachen, wechselnden Magnetfelder, um einige ihrer Gliedmaßen zu bewegen. Statt aus eigener Kraft ließen sie die Felder ihre Flügel bewegen. Feldrufer 29Untersucht die Mechanismen. Baut sie dafür, wenn möglich, auseinander. •Schaut nochmal in die Zitate aus dem Hörspiel - sie helfen euch, die Mechanismen besser zu verstehen. Noch größeren Verdacht, dass sie so kommunizierten, hegten die Forscher bei den „Feldrufern“. Diese Wesen gaben nur, wenn ein Magnetfeld stark genug war, Laute von sich. Die Eigenschaften von stromdurchflossenen Spulen & Co. werden bereits in einigen technischen Geräten genutzt. Für die Mechanismen des Feldflüglers und Feldrufers werden diese Eigenschaften auch verwendet. 28Vor euch auf dem Tisch stehen zwei fertige Mechanismen. Testet die Mechanismen mit Magneten. Was könnt ihr beobachten, wenn ihr den Magneten in die Nähe eines Mechanismus bringt? Skizziere je im Bild, was passiert. 35

bekannte Bauteile & deren Funktion un- bekannte Bauteile & deren Funktion Ideen: physik- alisches Prinzip des Mecha- nismus & Erklärung 30Notiert in der Tabelle •Welche Bauteile kennt ihr und was bewirken sie im Mechanismus? Welche Bauteile kennt ihr noch nicht? Könnt ihr ihre Eigenschaften / ihre Funktion im Mechanismus Wesen Feldflügler Feldrufer 36

Jetzt ist es Zeit, deine Kreatur umzusetzen. Nimm deinen fertigen Mechanismus und deinen Entwurf für dein Wesen. Überlege, wie du deinen Mechanismus in dein Wesen einbauen kannst. Vielleicht musst du hier Anpassungen machen, Dinge ausprobieren und auch wieder verwerfen. Skizziere, wie du den Mechanismus in den Wesen einbauen willst. 37 DEINE KREATUR

31Stelle einem Partner / einer Partnerin deine Skizze für dein funktionierendes Wesen vor und erkläre ihm / ihr, worauf du achten musst. Aufgabe des Partners / der Partnerin ist es, mitzudenken und Fragen zu stellen. Wo siehst du Schwierigkeiten? Hast du noch andere Ideen? Notiere hier eure Überlegungen. 38