260527 Bürobroschüre Flipbook Test Einzelseiten Sonderlayout

10 JAHRE NMM LANDSCHAFTSARCHITEKTUR GEDANKEN. BILDER. RETROSPEKTIVE.

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ATMOSPHÄRE. „ATMOSPHÄRE IST DAS, WAS MAN NICHT MESSEN KANN, ABER SO- FORT SPÜRT.“ – Peter Zumthor

VERWEILEN WEITBLICK PERSPEKTIVE SCHÜTZENDE RAHMUNG SINNLICHE WAHRNEHMUNG LICHT & SCHATTEN WETTER MATERIALITÄT & HAPTIK RASCHELNDE BLÄTTER DUFTENDE BLÜTEN FORM & PROPORTION SOZIALE INTERAKTION

ATMOSPHÄRE. „ATMOSPHÄRE IST DAS, WAS MAN NICHT MESSEN KANN, ABER SOFORT SPÜRT.“ – Peter Zumthor Die sinnliche Wahrnehmung eines Ortes beginnt nicht erst nach erfolgreicher Fertigstellung eines Projektes. Bereits beim ersten Besuch – noch vor dem ersten Skizzenstrich – gilt es, den Raum zu erforschen und zu erleben. Verweilen, um zu ver- stehen. Mit allen Sinnen beobachten. Dieses individuelle Empfinden eines Ortes ist subjektiv und von vielen äußeren Faktoren – Licht, Wetter, Geräusche – abhängig. Und dennoch lernen wir einiges über den Ort, seine Besonder- heiten und seine Unzulänglichkeiten. Unsere Erfahrungen übersetzen wir in räumliche Qualitäten und haptische Beschaffenheiten. Eine Reduzierung allein auf rein funktionale Ansprüche kann dem Ort und seinem Genius Loci nicht gerecht werden. Die sinnlich wahrnehmbare Stim- mung muss die Prämisse sein, wenn wir Orte schaffen wollen, die von Menschen gerne angenommen werden.

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“TO DESIGN LANDSCAPE IS TO CHOREOGRAPH MOVEMENT THROUGH SPACE.” – Lawrence Halprin RAUM & FLUX.

WILLKOMMEN! MEIN QUARTIER HALLO NACHBARN! GRÜN IST TOLL! GRÜN FÜR ALLE!

Wie bewegen wir uns durch Räume? Oder müsste die Frage lauten: welche Räume braucht es, um unseren instinktiven Flux und natürlichen Bewegungsfluss zu unterstützen? Wo entste- hen Orte zum Verweilen und wo wichtige Wegeverbindungen? Wie setzen wir Enge und Weite, Nähe und Distanz gekonnt ein, um spannende Raumabfolgen und zugleich Orientierung und Wohlbefinden zu generieren? Die Stadt aus der Landschaft zu entwickeln, sie zu vernetzen und weiterzudenken, Lücken zu schließen, neue Identifika- tionsorte zu schaffen und Raumgefüge auf unterschiedlichen Betrachtungsebenen zu choreografieren – von der städtebau- lichen Struktur bis zur Raum-Nische – ist ein wesentlicher Be- standteil unserer Aufgabe. Flux steht aber auch für Wandel und Veränderung: wir brau- chen flexible Räume, die auf sich verändernde Anforderungen reagieren können. Multicodierte Räume können in stark ver- dichteten Strukturen helfen, die Flächenkonkurrenz zu ent- spannen. “TO DESIGN LANDSCAPE IS TO CHOREOGRAPH MOVEMENT THROUGH SPACE.” – Lawrence Halprin RAUM & FLUX.